Salon Holofernes

Salon Holofernes

Judith Holofernes spricht mit Künstlern über das Kunstmachen

Salon Holofernes – mit Gurr (Indieband) Folge 12

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Heute versuchen wir den Beruf „Indieband“ zu erklären, und zwar mit Hilfe zweier meiner liebsten Protagonistinnen aus diesem mir so vertrauten Feld: Andreya Casablanca und Laura Lee von der großartigen Band Gurr. Gurr mit ihrem garagigen Indierock sind eine meiner absolut liebsten deutschen Bands der letzten Jahre, und dazu noch einer der wenigen internationalen Indie -Exporte aus Deutschland, mit Auftritten bei schicken Radiosendungen der BBC und Festivals wie „South by Southwest“ in den USA. Wir sprechen über die vielen Berufe, die das Indiebandsein in Wirklichkeit ausmachen, über das Leben im Tourbus bzw. PKW, über die deutsche Musiklandschaft und ihr Verhältnis zum Rest der Welt, und den Zustand und die Möglichkeiten des Musikbusiness in Zeiten des Internets und über… Musik.
Haltet die Augen offen und geht unbedingt hin, wenn sie touren, außerdem, bitte kauft alle Tonträger von ihnen, die ihr findet könnt. Außerdem macht es großen Spaß, ihnen auf Instagram zu folgen.

Diese Folge war ansonsten, wie immer, gesponsert von… JUDITH HOLOFERNES! Wenn ihr gut findet, was ich mache, und findet, dass ich es bitte in größtmöglicher Freiheit weiter machen soll, dann abonniert mich und alle meine Kunst auf Patreon! Patreon (www.patreon.com/judithholofernes) ist eine Plattform für dauerhaftes, lebensbegleitendes Crowdfunding von Künstlern, und euer Abo verhilft mir zu großer Freiheit und Freude in allem, was ich machen will. Außerdem haben wir haben viel Spaß und Patreon ist lustiger als alles andere, was im Moment im Musik und auch im Kunstbusiness im Angebot ist steht. Kommt mit rüber! Ansonsten, wenn euch ein Abo zu viel sein sollte und ihr mich aber unterstützen wollt: bitte hört rein in meine Musik auf den gängigen Plattformen, oder nagelt euch sogar einen Tonträger an die Wand. Ich hab immer schönes Vinyl, meine Soloalben heißen „Ein leichtes Schwert“ und „Ich bin das Chaos."

Salon Holofernes - mit Giulia Becker (Autorin)

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Ich freue mich sehr über diese neue Folge Salon Holofernes – mit einer Gästin, die sich tatsächlich aus euren Reihen gewünscht wurde, die ich aber sowieso von Anfang an dringend dabei haben wollte.
Giulia Becker war lange Zeit Autorin im Team von Jan Böhmermanns Neo Magazin Royal, wo sie auch immer wieder als Schauspielerin in ihren eigenen Sketchen auftauchte. Für deutliches Internetraunen sorgte zum Beispiel ihr Song (singen kann sie auch!) "Scheide," in dem sie ihr Dasein als einzige weibliche Autorin im Team Böhmermann besang. Mich hat sie ausserdem entzückt in ihrer Rolle der Dr. Margot Dhoktor, die Tiere für´s Neomagazin auf Herz und Nieren prüft – wobei keins besonders gut wegkommt. Wer meine Tiergedichte kennt, mag hier die Tiefe unserer Seelenverwandschaft erahnen.
Zuletzt hat Giulia dann endlich einen Roman geschrieben, "Das Leben ist eins der Härtesten," ein wunderbares und sehr ungewöhnliches Buch mit sehr ungewöhnlichen Charakteren (eine der Hauptpersonen hat einen Hund namens "Mandarine Schatzi"), die man trotzdem ungewöhnlich liebgewinnt.
Ich hoffe, euch macht das Gespräch so viel Spaß wie mir! Ich freu mich sehr über Abos und über neue Patrone und Patronninen drüben auf www.patreon.com/judithholofernes

Salon Holofernes – mit Marina Hoermanseder (Modedesignerin) Folge 10

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Heute spreche ich mit Marina Hoermanseder über Modedesign. Marina ist Österreicherin mit französischen Wurzeln, lebt in Berlin, und ihre Kreationen laufen in L.A und New York über rote Teppiche oder durch Musikvideos– dekorativ verteilt auf Stars wie Lady Gaga, Nicki Minaj, Taylor Swift und alle Kardashians. Ihre Kleidungsstücke sind oft nah dran an der (gerade noch) tragbaren Kunst, ihre größte Inspiration zieht sie aus dem glamourösen Feld der Orthopädietechnik. Und trotzdem ist jedes vierte Outfit einer Runway Show so "wearable", dass ich (zum Beispiel) es gerne mit nach hause nehmen würde. Wir sprechen über Kunst, Vision und Business, darüber, wie es sich anfühlt, ein "Ja" von der Gaga zu bekommen. Und über Hundepupse.

Mein Podcast finanziert sich, wie auch meine sonstige Kunst, über die großzügige Untertützung meiner Community drüben bei www.patreon.com/judithholofernes
Dort könnt ihr alles, was ich mache, abonnieren – für ziemlich wenig oder aber auch ziemlich viel Geld, je nach Neigung und Geldbeutel – und mir dadurch ein Leben in künstlerischer Unabhängigkeit ermöglichen.

Salon Holofernes - mit Jan Wagner (Dichter), Folge 9

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Jan Wagners Gedichtband Regentonnenvariationen gewann als erster Lyriktitel 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse. In meinen Augen ist Jan der Rockstar der deutschen Gegenwartslyrik. Aber darüber sprechen wir gleich. (Spoiler: er widerspricht, bescheiden.) Ansonsten sprechen wir über seinen Alltag als Dichter, über Teenagerfantasien vom Dichterruhm, über attraktive Wasserleichen, über Zecken und anderes Gefleuch, das Jan Wagner davon abhält, seine Naturgedichte auch wirklich in der Natur zu schreiben. Vor Allem aber sprechen wir natürlich über Poesie.

Diese Folge ist, wie immerm gesponsert von… mir selbst. Wenn ihr mein sprunghaftes Künstlerdasein erfreulich findet und mich in meiner unverschämten Freiheit unterstützen wollt: ich bin, mit allem, was ich mache, drüben bei Patreon unter www.pateron.com/judithholofernes.

Außerdem: Musik hören hilft: wenn ihr meine Musik sehr viel hört, kommt am Ende des Tages tatsächlich immer noch ein bisschen was davon bei mir an. Und, passend zur heutigen Folge: ich habe einen Band mit Tiergedichten geschrieben, er heißt“ Du bellst vor dem falschen Baum“ und ist toll und sehr aufwändig illustriert von Vanessa Karré im Tropen Verlag erschienen.

Salon Holofernes (Engl. Ep. 2) - with Teitur (songwriter), overall episode 7

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In this second English language episode of my podcast, I talk to Faroese songwriter Teitur, who is not only one of my favourite living songwriters, but also one of my favourite people to talk to about art and creativity. He´s incredibly insightful and astute when it comes to what makes a great song and how to get there, and has been very inspiring to me in my own work. He´s also, full disclosure, one of my closest artist friends and we have written quite a few songs together, both in Berlin and when I visited him in the Faroes, eight of which ended up on my album "Ich bin das Chaos". He also spent three months in Berlin when we were recording said album and midwifed in into being. Here we talk about Corona measures in a remote place like the Faroes, songwriting, humour in music, motive and objective, and also his experiences with "professional" songwriting sessions in places like L.A and Nashville, which he did a lot when he was starting out. I hope you enjoy this as much as I did, this was my first "remote" podcast recorded via Zoom, which opens up a whle new set of possibilities.

My podcast is financed by my patrons over at Patreon! My patrons help me make everything I want to make –while keeping an inordinate amount of independence: www.patreon.com/judithholofernes.com I would love it if you had a look! Also I´m grateful for comments and subscriptions.

Salon Holofernes – mit Sasha Waltz (Choreografin) Folge 7

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Heute rede ich mich mit der Choreographin Sasha Waltz darüber, warum es gut ist, das Publikum selbst in Bewegung zu bringen, darüber, wie sie ihre Stücke aus Improvisationen heraus entwickelt, über die Arbeit mit den Körpern und Persönlichkeiten anderer Leute, über Traumbilder, die nicht im Traum zu ihr kommen - und darüber, wie es sich angefühlt hat, mit dem Berliner Staatsballett ein Ensemble zu übernehmen, dass dem modernen Tanz und damit auch ihr zuerst sehr skeptisch gegenüber stand, über ihr Pflichtgefühl und das Trotzdemmachen und ihre Bemühungen, dem modernen Tanz in Berlin ein echtes, eigenes Zuhause zu geben.

Wenn ihr noch nie was mit modernen Tanz am Hut gehabt haben solltet: guckt euch Sashas Kompanie an, das ist wirklich ganz, ganz toll.

Diese Folge war gesponsert von... Judith Holofernes! Wenn ihr mich und meine Arbeit unterstützen wollt: ich bin, mit allem was ich mache, bei Patreon! Auf Patreon könnt ihr mich und alles, was ich an unterschiedlicher Kunst, abonnieren, und damit ermöglicht ihr mir in größtmöglicher Unabhängigkeit und mit sehr viel Spaß mein Ding zu machen. Augenzeugen berichten außerdem, dass es sehr schön ist, mit mir da rumzuhängen, ich gebe mir für meine Patrone und Patroninnen sehr viel Mühe. www.patreon.com/judithholofernes

Fotocredit @ César Martins

Salon Holofernes – mit Funny van Dannen (Liedermacher) Folge 6

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Auf diese Folge bin ich ganz besonders stolz, denn mein Gast ist ein großes Vorbild von mir! Eines der wenigen deutschsprachigen Songwriting-Vorbilder, die ich überhaupt habe. Die Rede ist vom legendären Funny van Dannen, Schöpfer wunderbarer Kleinode und Großartigkeiten wie "Nana Mouskouri Konzert", „Unbekanntes Pferd", oder, mein liebstes Lieblingslied, "Fanclub der Sehnsucht“.

Funny ist im weitesten Sinne Liedermacher, aber, wie wir im Podcast besprechen, trifft es das irgendwie nur so halb. Er ist ein Funny van Dannen, und außerdem Maler und Autor und Vater von numerosen Kindern.

Mit Funny verbindet mich aber nicht nur meine inbrünstige Fanliebe! Er hat tatsächlich direkten Einfluss auf meine aufblühende Karriere genommen, als ich ihm ca 1999 einen Umschlag mit meinen ersten Aufnahmen geschickt habe – und er mir tatsächlich, handschriftlich und ausführlich, wohlwollend, aber gerade kritisch genug, geantwortet hat.

Darüber unterhalten wir uns in dieser Folge, und natürlich über sein Schreiben, seine Songs und die absurden Kurzgeschichten, die er schon genauso lange schreibt, wie er singt, und auch über seine eigentliche große Liebe, die Malerei.

Ich für meinen Teil war bei diesem Gespräch so aufgeregt, dass ich tatsächlich (Oh, Journalistenalbtraum!) vergessen habe auf Aufnahme zu drücken, und zwar für die ersten 20 Minuten des Gesprächs. Das sei hier nur erwähnt, um das Gekicher am Anfang zu erklären. Ich glaube aber, dass euch dadurch nichts Großartiges flöten gegangen sein dürfte, Funny hat mit Engelsgeduld alles Wichtige einfach noch mal gesagt.

Ganz, ganz viel Spaß hiermit, und falls ihr Funny van Dannen noch nicht kanntet, dann freue ich mich sehr, wenn ihr ihn freundlich adoptieren würdet. Ich liebe ihn wirklich sehr.

Meine Podcasts wie auch mein anderes Tun werden finanziert von meinen Unterstützern auf www.patreon.com/judithholofernes.com. Ich freue mich sehr über jeden, der dort dazu kommt. Und außerdem über Abos und Rezensionen.

Salon Holofernes – with Amanda Palmer (1st English Episode)

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Some five years ago, I wrote a flaming, enthusiastic article about indie icon Amanda Palmer and her seminal book, „The Art of Asking.“ Now you can listen to Amanda read it to you - ON MY PODCAST!

I would have wanted to run straight over here and join Patreon there and then, after reading that book, and for several reasons (none of them really my own)... I didn´t. But now! As you might have noticed from lovey-dovey posts on both our instagrams: Amanda and I have, most wondrously, recently become friends. For this I ask for a moment of silence: for it seems that really those most far -fetched dreams, the most ridiculous, daring ones, have a tendency to become true. Gong.

So, when you have just timidly and happily befriended AMANDA PALMER, what would be more fitting than to have all your lingering doubts assuaged and cared for and made better and dissipated by none other than the Queen of Crowdfunding herself?

You can listen to our two hour long, wonderful and deep conversation here, in this first ever English episode of my podcast: „Salon Holofernes ... featuring Amanda Palmer.“

If you are flirting with becoming a crowd –based artist yourself, but don´t quite dare to jump in – or if you are all fired up and ready to go, but could use some sage advice on the hows and whens ... this, my friends, ist the ultimate coaching experience. I think you will have a lot of your questions answered.

Also of course it would make me happy if you joined my patreon over at www.patreon.com/judithholofernes to support the podcast, my music and my writing.

Salon Holofernes – mit Cornelia Holfelder v.d. Tann (Lit. Übersetzerin), Folge 4

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Der Gast im Salon Holofernes ist heute meine eigene Mutter! Cornelia Holfelder -von Tann ist literarische Übersetzerin. Seit ich denken kann, übersetzt sie tolle Bücher, in jüngerer Zeit zum Beispiel von Daniel Suarez und Tad Williams, oder der von mir heiß geliebten Maria Semple. Und weil ich den Übersetzerberuf für einen der schönsten Künstlerberufe überhaupt halte, stellen wir ihn euch heute gemeinsam vor.

Im Übrigen haben wir zwei Kinderbücher gemeinsam übersetzt, über die wir in dieser Folge auch sprechen: "Opapi, Opapa"/"Hey Grandude" von Paul McCartney und "Der Baum, der froh und glücklich war"/ "The Giving Tree" von Shel Silverstein.

Aus meinem Intro: "Übersetzer zu sein, ist ein wunderbarer Beruf, abgesehen davon, dass er unsäglich und unnachvollziehbar schlecht bezahlt ist. Aber wenn man nicht viel (lese: kein) Geld zum Leben braucht, oder geerbt hat: Übersetzer sind die beste Bezugsgruppe, die beste Reisegruppe, die besten Tischnachbarn, die man sich vorstellen kann. Intellektuelle Riesen mit kleinen Egos, sprachverliebt und virtuos und dabei fast immer unproportional bescheiden. Hoch spezialisiert und gleichzeitig weit offen und an wirklich allem interessiert – außer vielleicht, siehe oben, an Geld, und auch das erhöht ja relativ zuverlässig die Dichte an netten, interessanten Leuten."

Ich fand sehr schön, meine Mutter in meinen Salon einzuladen, ich hoffe das Zuhören macht für euch genauso viel Spaß! Ich freue mich über Abos und Rezensionen. Und natürlich über neue Patrons auf www.patreon.com/judithholofernes.

Salon Holofernes – mit Tim Raue (Sternekoch), Folge 3

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Ich habe mit Sternekoch Tim Raue gesprochen! Tim Raue ist aufgewachsen in Kreuzberg, damals noch ein weitaus weniger kuscheliger Stadtteil als heute. Nach der Scheidung seiner Eltern lebte er zeitweise bei seinem gewalttätigen Vater, der ihn über Jahre misshandelte. Als Jugendlicher wurde er, wie er selbst sagt, vom „Opfer zum Täter“ und schloss sich der Kreuzberger Gang 36 Boys an. Mit siebzehn begann er aus Mangel an Alternativen eine Ausbildung zum Koch. Heute führt er mit dem Restaurant Tim Raue eins der offiziell 50 besten Restaurants der Welt, wenn ihm einer doof kommt, droht er fast nie mehr damit, ihm die Hand abzuhacken und ist auch sonst ein ziemlich aufgeräumter Typ. Wir sprechen darüber, ob ihm seine Folge der Netflix Reihe "Chefs Table" selber gefällt, ob ihm sein Straßenjungen -Image auf die Nerven geht, ob all das Meditieren und Besserdraufkommen seiner Kunst schaden könnte und ob er sich als Koch überhaupt als Künstler sieht. Außerdem sagt Tim Raue ungerne Hallo und Tschüss und deshalb beginnt unsere Folge sehr plötzlich.

Über diesen Podcast

In meinem Salon spreche ich mit sehr unterschiedlichen Künstler*innen aus sehr unterschiedlichen Gewerken über das Kunstmachen. Ein großangelegtes, halbprivates Forschungsprojekt darüber, wie Kunst und Kreativität funktionieren – mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten auf die Spur zu kommen, und vielleicht sogar Sachen herauszufinden, die man nachmachen kann. Ob man nun selber (schon) Künstler ist, oder nicht.

Der Podcast ist das erste Projekt, das ich mit Hilfe meiner Unterstützer/ Abonnenten drüben auf Patreon realisieren konnte. Patreon (www.patreon.com/judithholofernes) ist eine Plattform zur regelmäßigen Unterstützung von Künstlern durch ihre Fans. Meine Abonnenten kriegen dort alles, was ich mache, zuerst: Texte, Gedichte, Musik, diesen Podcast. Ich freue mich sehr, wenn über den Podcast ein paar Neue mit rüberkommen! Wir haben es sehr schön da. Ansonsten könnt ihr mir natürlich auch mit einem Abo oder einer Rezension hier eine Freude machen.

von und mit Judith Holofernes

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